Die acht brennenden Höllen von Beppu

Beppu ist eine Stadt in der Präfektur Ōita und ein bedeutender Badeort mit über 3700 Thermalquellen und 168 öffentlichen Bädern, der auf der japanischen Insel Kyūshū an der Beppu-Bucht liegt.

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Beppu „Jigoku Meguri“ (Besuch der brennenden Höllen), das offizielle Pamphlet dazu finden Sie hier [15’784 KB] (englisch). 

 

UMI JIGOKU (Hölle)

Umi (Meer), so genannt wegen der kobaltblauen Farbe des Teiches. Er ist 20 Meter tief, besteht aus kochendem Wasser und enstand vor 1’200 Jahren durch eine Vulkanexplosion. Dazu gehört ein prächtiger Garten mit einem anderen Teich, in dem von Mai bis November riesige Lotusblüten (*Victoria Amazonica*) wegen des warmen Wassers gedeihen.

 

YAMA JIGOKU

Der Name Yama (Berg) Jigoku kommt von den kleinen Hügeln die über die Jahre entstanden sind. Hier werden auch Tiere gehalten, sogar einen Elefanten hat es, eingesperrt in einen kleinen Käfig. Sie nennen es einen Minizoo der Kinder erfreue. Tierliebhaber lassen diese „Hölle für die Tiere“ aber besser aus. Von artgerechter Tierhaltung kann keine Rede sein. Zusammengepfercht in engen Gehegen vegetieren sie dahin. Nur weil die Tiere warm genug haben, bedeutet das noch lange nicht dass sie ein komfortables Leben haben.

 

TATSUMAKI JIGOKU

Bei dieser „Hölle“ handelt es sich um einen Geysir, wie man sie von Bildern aus Island kennt. Ohne „Schutz“ würde das Wasser bis zu 30 Meter in die Höhe gehen. Alle ca. 30 – 40 Minuten wird der Geysir während ca. 6 – 10 Minuten aktiv. Auf dem ersten Bild (anklicken) erkennt man, wie sich das Wasser unten in einer Kammer aufbaut. Wird der Druck zu gross, geht es nach oben. Nachdem die Kammer leer ist, fängt alles wieder von vorne an.

 

SHIRAIKE JIGOKU

„Die Weisse Teichhölle“ ist so genannt wegen des blauweiss farbenen, kochenden Wassers. Kommt das Wasser aus dem Boden heraus ist es durchsichtig. Mit der Zeit nimmt es aber die blauweisse Farbe an.

 

ONIYAMA JIGOKU (Teufelsberg)

Die Kraft des Dampfes ist so stark, dass damit mehr als ein Zugswaggon gezogen werden könnte. In dieser Umgebung werden Krokodile gehalten. Tierliebhaber lassen die entsprechenden Gehege auch hier besser aussen weg.

 

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ONIISHIBOUZU JIGOKU

Oniishi Bozu Jigoku (Oniishi rasierter Kopf der Hölle) wird dieser Ort genannt wegen dem Gebietsnamen Oniischi und wegen den kleineren und grösseren Blasen aus Sumpf, die wie die rasierten Köpfe von Mönchen aussehen sollen.

 

KAMADO JIGOKU

Ein grosser, roter Teufel, der auf einem grossen Kochtopf steht ist das Symbol dieser Hölle. Das heisse Wasser wurde über die Zeit immer wieder zum Kochen verwendet.

 

CHINOIKE JIGOKU

„Die Blutteich Hölle“ wird so genannt wegen der rötlichen Farbe. Der Untergrund besteht aus Ton, der sich im heissen Wasser auflöst. Das rötliche Wasser wird auch als Färbemittel gebraucht und soll gut gegen Hautkrankheiten sein.

 

 

 

 

 

 

 

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