Autofahren in Japan

Der Schweizer Fuehrerschein gilt in Japan nur im Zusammenhang mit einer amtlich beglaubigten Uebersetzung (limitiert auf 1 Jahr), welche die Schweizer Botschaft in Tokyo früher angefertigt hat. Diese Dienstleistung scheint nicht mehr verfügbar. Jetzt bekommt man das Dokument beim japanischen JAF (Japan Automobile Foderation, ähnlich wie TCS oder ADAC). Die Details dazu finden Sie hier.

ACHTUNG: Der internationale, schweizerische Führerschein ist in Japan nicht gültig! Bürger anderer Länder sollten sich vorgängig bei ihrer Botschaft erkundigen, welche Vereinbarung in ihrem Fall für Japan Gültigkeit hat.

Wegen dem Linksverkehr ist das Steuerrad auf der rechten Seite. Auf der Strasse im Verkehrsverhalten ist es kein Problem, aber beim Fahren fasst man immer wieder auf die falschen Seiten. Wie z.B. für die Sicherheitsgurte, den Blinker, den Schalthebel, usw. Das ist wirklich gewöhnungsbedürftig.

Es wird viel geschrieben über Autofahren in Japan. Dabei ist alles halb so wild.
Den Linksverkehr hat man nach einer Viertelstunde fahren intus. Da man selten alleine ist, fährt man einfach den anderen hinterher. So macht man nichts falsch.
Die Strassen sind gut signalisiert. Westerner haben manchmal weniger Probleme eine Adresse zu finden, als die Japaner. Die haben dafür überall die Navi-Geräte.
In einem Toyota-Kleinwagen für 6’000 Yen im Tag war bereits ein Navi installiert.
Wenn’s wirklich aufs Land geht, besorgen Sie sich einen zweisprachigen Road-Atlas, Romanji/Japanisch. Merken Sie sich vorgängig das japanische Zeichen für die Stadt wo Sie hinwollen, folgen Sie dann dem Zeichen bis zum Zielort. Auch wenn Ihnen das Zeichen nichts bedeutet, kann es so trotzdem verwendet werden.
Gefahren wird meistens zurückhaltend und rücksichtsvoll. Das Tempo ist eher langsam, trotzdem wird auf grösseren Strassen öfters ganz schön gebolzt. Radarkontrollen sind selten.
Also, nehmen Sie sich ruhig gelegentlich einen Mietwagen. Das geht einfach. Kreditkarten wie Visa und Mastercard werden akzeptiert.
Legen Sie sich Ihre Fahrroute vorher zurecht. Es ist einfacher, als Sie vielleicht denken.

%d Bloggern gefällt das: